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Borrelien-Ak (IgG/IgM) (Hund) (Serum)

Untersuchungsmaterial: 500 µl Serum
Info:

Alternativmaterial: Heparinplasma

Die Lyme-Borreliose ist weltweit die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit des Menschen. Es wird angenommen, dass nur etwa 10  % der infizierten Hunde nach einer Inkubationszeit von 2 bis 5 Monaten klinische Symptome zeigen. Häufig wird die Borreliose für diverse Symptome verantwortlich gemacht, obwohl eine gesicherte Diagnose dieser Erkrankung nur schwer möglich ist. Am häufigsten beschrieben sind wechselnde Lahmheiten mit Gelenkschwellung (Polyarthritis).

Bei klinischem Verdacht auf Borreliose kann im ersten Schritt eine Antikörperuntersuchung eingeleitet werden. In der Regel sind die Antikörper bei Auftreten der klinischen Symptome bereits angestiegen, d.h. bei einem negativen IgM/IgG Befund eines klinisch erkrankten Patienten kann die Borreliose weitestgehend ausgeschlossen werden.

Katzen erkranken nur sehr selten.

Weitere Informationen zum Thema Borreliose finden sie in unserer Fachinformation.

Beinhaltet folgende Untersuchungen: Borrelien-Ak (IgG) (Hund) (Serum (S))
Borrelien-Ak (IgM) (Hund) (Serum (S))
Methode: EIA
Ansatztage: Mo Di Mi Do Fr Sa So
Testdauer: 1 Tag
Indikation/Bedeutung:

Hund:

  • Akute und chronisch rezidivierende Mono- und Polyarthritis (ca. 20%)
  • Unklare Lahmheit (ca. 48%)
  • Lyme-Nephritis (selten)
  • Gestörtes Allgemeinbefinden, Fieber, Schmerzen, Apathie und Anorexie (ca. 48%)
  • Neurologische Ausfallerscheinungen, wie z. B. Ataxie, Muskeltremor, Tortikollis, HWS-Syndrom, Tetraplegie (ca. 24%)
  • Hautveränderungen, verbunden mit Pyodermie, Erythem und Juckreiz (ca. 8%)
  • Seltene Symptome sind Lymphadenopathie, Myocarditis, Myositis, Iritis, Panophtalmie u.a.
Interpretation:
Weiterführende Analysen:

Zur Differenzierung von Impftiter und Feldinfektion empfehlen wir die Nachforderung eines Borrelien IgG-Immunoblots              

Labor: Ingelheim

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Abrechnung GOÄ

Die Kosten werden für den i. d. R. genutzten 1,15-fachen GOÄ-Satz dargestellt. Wird die Unter­suchung nicht in Ihrem regionalen Labor durch­geführt, erfolgt die Analyse in dem Labor, das im Leistungs­ver­zeich­nis genannt ist. In diesem Fall gilt der dort für die Untersuchung angegebene Preis.