zurück

Ehrlichia canis-Ak (IgG) (ELISA) (Serum (S))

Untersuchungsmaterial: 1 ml Serum (S)
Info:

Alternativmaterial: Heparinplasma, EDTA-Plasma

Der zu den Rickettsien gehörende Erreger Ehrlichia canis wird durch Zecken, v.a. Rhipicephalus sanguineus, übertragen. Er löst die canine monozytäre Ehrlichiose (CME) aus.

Nach einer Inkubationszeit von ca. 8-20 Tagen werden vor allem die Monozyten befallen. Während der frischen Infektions-Phase kommt es, vermutlich durch immunvermittelte Prozesse, häufig zur Thrombozytopenie. Im Blutausstrich sind Monozyten oder Lymphozyten mit intrazytoplasmatischen Morulae mikroskopisch nachweisbar. Außerdem sind Neutropenie, Lymphozytose sowie Hyperproteinämie häufige Laborveränderungen.

Nach der Infektion mit Ehrlichia canis sind die spezifischen Antikörper im Blut über einen Zeitraum von einigen Monaten erhöht.

Methode: ELISA
Dimension: Units
Ansatztage: Mo Di Mi Do Fr Sa So
Testdauer: 1 Tag
Indikation/Bedeutung:

Die klinischen Symptome sind eher unspezifisch:

  • Anorexie
  • Lethargie
  • Tachypnoe
  • Fieber
  • Blutungen
  • Geschwollene  Lymphknoten
  • Arthritis
  • Splenomegalie
  • Neurologische Symptome

Laborveränderungen:

  • Thrombozytopenie
  • Anämie
  • Neutropenie
  • Lymphozytose
  • Hyperproteinämie (Hyperglobulinämie)
Interpretation:
Weiterführende Analysen:
  • Ehrlichia canis-PCR
  • Blutparasiten (Ausstrichpräparat)
  • Ggf. Eiweißelektrophorese
Labor: Ingelheim

Nach Anfangsbuchstaben