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Osmolalität im Serum (Methode: Kryoskopie) (Serum)

Untersuchungsmaterial: 500 µl Serum
Info:

Die Serum-Osmolalität wird im Wesentlichen von der Natrium-Konzentration und den mengenmäßig dominierenden Metaboliten Glucose und Harnstoff beeinflusst. Selbst bei einer stark differierenden Aufnahme von Wasser, NaCl und anderen osmotisch wirksamen Substanzen wird sie unter physiologischen Bedingungen konstant in engen Grenzen gehalten.

Erhöhungen treten demzufolge erst bei ausgeprägter Hyperglykämie, Urämie, Akkumulation osmotisch wirksamer Substanzen bei metabolischer Entgleisung (z.B. Lactat-Azidose, Ketoazidose) oder Intoxikationen auf.

Sonstige Abweichungen vom Referenzbereich beruhen auf Störungen des Wasserhaushaltes. Diese gehen mit gleichsinniger Änderung der Natriumkonzentration (Hyper- oder Hyponatriämie, Überwässerung) einher.

Zusammen mit der Osmolalität im Urin erlaubt dieser Test eine Aussage darüber, ob beim Symptom PU/PD eine primäre Polydipsie oder primäre Polyurie vorliegt. Beide Tests sind auch Bestandteil des modifizierten Durstversuches zur Abgrenzung des Diabetes insipidus vom psychogenen Trinken.

Methode: Kryometrie
Dimension: mosmol/kg
Ansatztage: Mo Di Mi Do Fr Sa So
Testdauer: 3 Tage
Indikation/Bedeutung:
  • Polyurie/Polydipsie
  • Verdacht auf Diabetes insipidus
  • Verdacht auf Wasserintoxikation
  • Hypodipsie
  • Abklärung Hyponatriämie
Interpretation:
Weiterführende Analysen:
Labor: Ingelheim

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Abrechnung GOÄ

Die Kosten werden für den i. d. R. genutzten 1,15-fachen GOÄ-Satz dargestellt. Wird die Unter­suchung nicht in Ihrem regionalen Labor durch­geführt, erfolgt die Analyse in dem Labor, das im Leistungs­ver­zeich­nis genannt ist. In diesem Fall gilt der dort für die Untersuchung angegebene Preis.